Robert Redford Ehefrau: Wer war Sibylle Szaggars und wie lebte das Paar abseits von Hollywood?
Wenn es um Robert Redford Ehefrau geht, fällt vor allem der Name Sibylle Szaggars. Der legendäre US-Schauspieler und Regisseur führte viele Jahre eine vergleichsweise zurückgezogene Beziehung mit der deutschen Künstlerin. Anders als viele Hollywood-Paare standen Redford und Szaggars nur selten gemeinsam im Mittelpunkt der Boulevardpresse. Ihre Verbindung war vielmehr von gegenseitigem Respekt, Kunst, Natur und einem bewussten Leben abseits des großen Medienrummels geprägt.
Robert Redford, der durch Filme wie „Butch Cassidy und Sundance Kid“, „Der Clou“ und „Jenseits von Afrika“ weltberühmt wurde, starb am 16. September 2025 im Alter von 89 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt war Sibylle Szaggars seine Ehefrau. Die beiden waren seit vielen Jahren miteinander verbunden und hatten 2009 in Hamburg geheiratet.
Wer ist Sibylle Szaggars?
Sibylle Szaggars wurde in Hamburg geboren und machte sich vor allem als Künstlerin einen eigenen Namen. Sie arbeitete als Malerin und beschäftigte sich intensiv mit abstrakter Kunst. Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen Ländern gezeigt und spiegeln häufig ihre Verbindung zur Natur und zu gesellschaftlichen Themen wider.
Bemerkenswert ist, dass Szaggars nicht einfach als typische „Hollywood-Ehefrau“ betrachtet werden kann. Sie besaß eine eigene künstlerische Identität und verfolgte ihre Projekte unabhängig von der Karriere ihres berühmten Partners. Gerade diese Eigenständigkeit scheint ein wichtiger Bestandteil ihrer Beziehung zu Redford gewesen zu sein.
Auch ihre Verbindung zur Umwelt spielte eine große Rolle. Redford selbst war über Jahrzehnte als engagierter Umweltschützer bekannt. Gemeinsam konnten beide persönliche Interessen und gesellschaftliches Engagement miteinander verbinden.
Wie lernten sich Robert Redford und Sibylle Szaggars kennen?
Robert Redford und Sibylle Szaggars lernten sich Mitte der 1990er-Jahre kennen. Berichten zufolge begegneten sie sich 1996 im Umfeld von Redfords Sundance Mountain Resort in Utah. Zu diesem Zeitpunkt war Redford bereits ein international bekannter Filmstar, während Szaggars als Künstlerin ihren eigenen Weg ging.
Ihre Beziehung entwickelte sich zunächst ohne große öffentliche Aufmerksamkeit. Das passte zu Redfords persönlicher Haltung gegenüber dem Medienrummel. Obwohl er jahrzehntelang zu den bekanntesten Schauspielern der Welt gehörte, versuchte er, sein Privatleben möglichst weit von der Öffentlichkeit fernzuhalten.
Über viele Jahre waren Redford und Szaggars ein Paar, bevor sie sich zur Ehe entschlossen. 2008 wurde ihre Verlobung bekannt. Ein Jahr später folgte schließlich die Hochzeit in Deutschland.
Die Hochzeit in Hamburg
Die Hochzeit von Robert Redford und Sibylle Szaggars fand im Juli 2009 in Hamburg statt. Für die Zeremonie wurde das Hotel Louis C. Jacob gewählt. Medienberichten zufolge nahmen lediglich etwa 30 Freunde und Familienangehörige an der privaten Feier teil.
Die Wahl Hamburgs hatte eine besondere Bedeutung, denn Szaggars wurde in der norddeutschen Stadt geboren. Dadurch wurde die Hochzeit nicht zu einem typischen glamourösen Hollywood-Ereignis, sondern zu einem persönlichen Moment im Umfeld ihrer Familie und ihrer Heimat.
Das Paar hatte zuvor bereits standesamtlich geheiratet. Die kirchliche beziehungsweise zeremonielle Feier wurde im kleinen Kreis begangen. Redford war damals 72 Jahre alt, Szaggars 51.
Robert Redfords erste Ehe mit Lola Van Wagenen
Bevor Sibylle Szaggars in sein Leben trat, war Robert Redford mit Lola Van Wagenen verheiratet. Die beiden heirateten 1958, lange bevor Redford zu einem der größten Stars Hollywoods wurde.
Ihre Ehe dauerte mehrere Jahrzehnte und brachte vier Kinder hervor. Die Familie musste allerdings einen schweren Schicksalsschlag verkraften: Ihr Sohn Scott starb 1959 im Säuglingsalter am plötzlichen Kindstod. Später bekamen Redford und Van Wagenen weitere Kinder, darunter Shauna, James und Amy.
Die Ehe mit Van Wagenen endete schließlich. Häufig wird 1985 als Scheidungsjahr genannt. Historische Berichte zeigen allerdings, dass die genaue zeitliche Einordnung der Trennung und rechtlichen Scheidung in einzelnen Quellen unterschiedlich dargestellt wird. Sicher ist, dass die beiden bereits Anfang der 1980er-Jahre weitgehend getrennt lebten.
Eine Beziehung fernab des Hollywood-Rummels
Was die Ehe von Redford und Szaggars besonders machte, war ihre Zurückhaltung. Während andere prominente Paare regelmäßig auf roten Teppichen erschienen und ihr Privatleben öffentlich machten, hielten sich die beiden weitgehend aus dem Rampenlicht heraus.
Redford lebte in späteren Jahren bewusst ruhiger. Seine Verbindung zu Utah spielte dabei eine wichtige Rolle. Dort konnte er seine Leidenschaft für Natur, Film und Umweltschutz miteinander verbinden. Auch Szaggars teilte diese Wertschätzung für die Natur.
Ihre Beziehung wurde deshalb häufig weniger über glamouröse Auftritte als über gemeinsame Interessen beschrieben. Besonders die Verbindung von Kunst und Umwelt prägte ihre gemeinsamen Aktivitäten.
Kunst und Umweltschutz als gemeinsame Themen
Sibylle Szaggars brachte eine starke künstlerische Perspektive in die Partnerschaft ein. Ihre Arbeit beschäftigte sich unter anderem mit Natur, Landschaften und ökologischen Themen. Zusammen mit Redford engagierte sie sich für Projekte, die Kunst und Umweltschutz miteinander verbinden.
Ein bekanntes gemeinsames Projekt war „The Way of the Rain“. Dabei wurden künstlerische Darbietungen genutzt, um auf die Bedeutung der Umwelt und die Veränderungen in der Natur aufmerksam zu machen. Die Partnerschaft war somit nicht nur privat, sondern auch von gemeinsamen gesellschaftlichen Interessen geprägt.
Gerade dieser gemeinsame Blick auf Umweltfragen erklärt, weshalb Redford und Szaggars auch beruflich und gesellschaftlich gut zusammenpassten. Beide verstanden Natur nicht nur als Kulisse, sondern als etwas, das geschützt und bewahrt werden sollte.
Wie privat lebte das Paar?
Robert Redford galt schon lange als jemand, der sein Privatleben schützen wollte. Trotz seiner enormen Bekanntheit gab es vergleichsweise wenige Details über seinen Alltag mit Szaggars. Das Paar verbrachte viel Zeit abseits großer Veranstaltungen und zog ein ruhigeres Leben dem klassischen Hollywood-Lifestyle vor.
Diese Zurückhaltung machte ihre Beziehung für viele Fans sogar interessanter. Redford war einer der bekanntesten Männer der Filmgeschichte, doch seine Ehe mit Szaggars wurde nicht von ständiger öffentlicher Aufmerksamkeit bestimmt.
Auch nach der Hochzeit blieb das Paar seinem zurückhaltenden Lebensstil weitgehend treu. Gemeinsame Auftritte gab es, doch sie waren deutlich seltener als bei vielen anderen prominenten Paaren.
Robert Redford und seine Familie
Neben seiner Ehe spielte die Familie für Robert Redford eine wichtige Rolle. Aus seiner ersten Ehe stammten vier Kinder. Seine Familie musste im Laufe der Jahre mehrere schwierige Erfahrungen bewältigen, darunter den frühen Tod seines Sohnes Scott und später den Tod seines Sohnes James im Jahr 2020.
Sibylle Szaggars wurde Teil dieser Familiengeschichte. Sie stand damit nicht nur an der Seite eines weltberühmten Schauspielers, sondern auch eines Mannes, dessen Leben von persönlichen Verlusten und großen beruflichen Veränderungen geprägt war.
Redford selbst sprach in späteren Jahren nur selten ausführlich über sein Privatleben. Umso mehr fällt auf, dass er seine Beziehung zu Szaggars als etwas Besonderes betrachtete. In einem früheren Interview bezeichnete er sie als eine sehr besondere Person.
Was geschah nach Robert Redfords Tod?
Robert Redford starb am 16. September 2025 in seinem Zuhause in Utah. Nach den vorliegenden Berichten starb er im Schlaf. Eine konkrete Todesursache wurde zunächst nicht öffentlich bekannt gegeben. Zu seinen Hinterbliebenen gehörte seine Ehefrau Sibylle Szaggars.
Damit endete eine Beziehung, die fast drei Jahrzehnte zuvor begonnen hatte und mehr als 16 Jahre als Ehe bestand. Für Szaggars bedeutete Redfords Tod den Verlust ihres langjährigen Lebenspartners.
Redfords Vermächtnis besteht jedoch nicht nur aus seinen berühmten Filmrollen. Auch sein Engagement für unabhängiges Kino, seine Arbeit als Regisseur sowie sein Einsatz für Umweltfragen gehören zu seiner Lebensgeschichte. In mehreren dieser Bereiche fanden sich gemeinsame Interessen mit Szaggars.
FAQ zu Robert Redford Ehefrau
Wer war Robert Redfords Ehefrau?
Robert Redfords zweite Ehefrau war die deutsche Künstlerin Sibylle Szaggars. Die beiden heirateten 2009 in Hamburg und waren bis zu Redfords Tod im Jahr 2025 verheiratet.
Wann haben Robert Redford und Sibylle Szaggars geheiratet?
Die Hochzeit fand im Juli 2009 in Hamburg statt. Die private Feier wurde mit ungefähr 30 Freunden und Familienmitgliedern begangen.
Woher stammt Sibylle Szaggars?
Sibylle Szaggars wurde in Hamburg geboren. Sie arbeitete als Künstlerin und war international mit ihren Werken vertreten.
War Sibylle Szaggars Robert Redfords erste Ehefrau?
Nein. Vor Szaggars war Robert Redford mit Lola Van Wagenen verheiratet. Die Ehe begann 1958 und dauerte mehrere Jahrzehnte.
Hatten Robert Redford und Sibylle Szaggars gemeinsame Kinder?
Aus ihrer Ehe gingen keine gemeinsamen Kinder hervor. Redford hatte aus seiner ersten Ehe vier Kinder.
Fazit: Eine besondere Partnerschaft abseits der Öffentlichkeit
Die Frage nach Robert Redford Ehefrau führt vor allem zu Sibylle Szaggars, einer eigenständigen Künstlerin, die über viele Jahre die Lebenspartnerin des Hollywood-Stars war. Ihre Beziehung begann in den 1990er-Jahren, wurde 2009 durch eine private Hochzeit in Hamburg besiegelt und hielt bis zu Redfords Tod im Jahr 2025.
Ihre gemeinsame Geschichte war weniger von Hollywood-Glamour als von Ruhe, Kunst, Natur und gemeinsamen Werten geprägt. Gerade diese Zurückhaltung machte die Partnerschaft außergewöhnlich. Während Robert Redford als Schauspieler und Regisseur weltweit Geschichte schrieb, blieb sein Privatleben mit Sibylle Szaggars weitgehend geschützt.
Wer sich mit Robert Redford Ehefrau beschäftigt, entdeckt deshalb nicht nur die Partnerin eines berühmten Schauspielers, sondern eine Künstlerin mit eigener Karriere und eigenen Überzeugungen. Ihre gemeinsame Lebensgeschichte zeigt, dass eine langjährige Partnerschaft auch im Umfeld Hollywoods funktionieren kann, wenn Privatsphäre, gegenseitiger Respekt und gemeinsame Interessen im Mittelpunkt stehen.
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