Immer mehr Erwachsene und Jugendliche möchten ihre Zähne korrigieren, ohne auffällige Metallbrackets zu tragen. Transparente Schienen sind dafür eine beliebte Alternative. Doch wie funktionieren sie und für wen eignen sie sich?
Das Prinzip
Mit einem digitalen Scan der Zähne wird ein Behandlungsplan erstellt. Eine Serie durchsichtiger, individuell angefertigter Schienen bewegt die Zähne Schritt für Schritt in die gewünschte Position. Etwa alle ein bis zwei Wochen wird zur nächsten Schiene gewechselt.
Vorteile
Die Schienen sind kaum sichtbar, herausnehmbar und erleichtern damit Essen und Zahnpflege. Es gibt keine scharfen Drähte oder Brackets, die das Zahnfleisch reizen könnten. Die Behandlung lässt sich am Bildschirm vorab visualisieren.
Voraussetzungen
Wichtig ist die Disziplin: Die Schienen müssen täglich viele Stunden getragen werden, in der Regel rund 20 bis 22 Stunden. Nicht jede Fehlstellung eignet sich für Schienen. Bei komplexen Fällen kann eine andere Methode besser sein. Eine Untersuchung klärt, ob invisalign in Frage kommt.
Ablauf
Nach Erstberatung und Planung folgt die Behandlung mit regelmässigen Kontrollterminen. Anschliessend wird ein Retainer getragen, damit die Zähne in der neuen Position bleiben.
Kosten
Die Preise hängen von Dauer und Komplexität ab. Ein Kostenvoranschlag schafft Klarheit. Krankenkassen übernehmen kieferorthopädische Behandlungen nur in bestimmten Fällen.
Pflege
Schienen sollten täglich gereinigt und beim Essen herausgenommen werden. Zähneputzen vor dem Wiedereinsetzen verhindert Karies unter den Schienen.
Fazit
Transparente Schienen sind eine diskrete Möglichkeit, Zahnfehlstellungen zu korrigieren. Mit guter Beratung und konsequentem Tragen lassen sich überzeugende Ergebnisse erzielen.







